
Bild: KI-generiert
Ein Strawberry Matcha Latte verbindet drei einfache Dinge: ein leicht süßes Erdbeerpüree am Glasboden, kalte Milch in der Mitte und Matcha als grüne Schicht darüber. Die Kombination wirkt erst einmal ungewohnt, passt aber gut zusammen. Erdbeeren bringen Säure und Frucht, die Milch macht das Getränk weich, und der leicht herbe, grasige Geschmack von Matcha verhindert, dass es zu süß wird.
Für das Rezept brauchst Du keinen Mixer mit besonderer Leistung. Ein Pürierstab reicht für die Erdbeeren, den Matcha kannst Du mit einem kleinen Schneebesen aufschlagen. Besonders gut gelingt die Optik in einem hohen, durchsichtigen Glas. Geschmacklich ist die Reihenfolge aber wichtiger als das Aussehen: Erst das dickere Erdbeerpüree, dann Eis und Milch, zum Schluss der mit wenig Wasser angerührte Matcha.
Frische Erdbeeren sind von Mai bis Juli besonders aromatisch. Außerhalb der Saison funktionieren tiefgekühlte Erdbeeren ebenso gut. Sie sollten vorher vollständig auftauen, damit das Püree nicht zu kalt und zu fest wird. Die Flüssigkeit, die beim Auftauen entsteht, kann mit püriert werden.
Inhaltsverzeichnis:
- Strawberry Matcha Latte für 2 Gläser
- Zutaten
- Außerdem
- Die Erdbeerschicht vorbereiten
- Matcha richtig anrühren
- Gläser füllen und servieren
- Welche Milch passt zum Erdbeer-Matcha-Latte?
- Praktische Tipps für klare Schichten
- Matcha auswählen und dosieren
- Variationen mit Erdbeeren
- Vorbereiten und aufbewahren
- Häufige Fragen
- Kann ich das Rezept warm zubereiten?
- Warum schmeckt mein Matcha bitter?
- Kann ich Erdbeersirup statt Püree nehmen?
- Jetzt bist Du dran, Deine Unterstützung ist gefragt
Strawberry Matcha Latte für 2 Gläser
Die Menge reicht für zwei Gläser mit je etwa 350 ml Inhalt. Für ein einzelnes Glas kannst Du alle Zutaten einfach halbieren.
Zutaten
- 250 g Erdbeeren, frisch oder aufgetaut
- 2 TL Zucker oder 2 TL Ahornsirup
- 1 TL Zitronensaft
- 4 TL Matcha-Pulver
- 120 ml Wasser, etwa 80 °C warm
- 400 ml kalte Milch oder ungesüßter Pflanzendrink
- 8 bis 10 Eiswürfel
Außerdem
- Pürierstab oder Standmixer
- kleiner Schneebesen, idealerweise ein Matcha-Besen
- 2 hohe Gläser
- feines Sieb, optional

Die Erdbeerschicht vorbereiten
- Frische Erdbeeren waschen, gut abtropfen lassen und das Grün entfernen. Große Früchte halbieren. Bei tiefgekühlten Erdbeeren abwarten, bis sie vollständig aufgetaut sind.
- Erdbeeren mit Zucker oder Ahornsirup und Zitronensaft in ein hohes Gefäß geben. Mit dem Pürierstab fein pürieren. Der Zitronensaft hebt den Erdbeergeschmack etwas an, sollte aber nicht deutlich hervorschmecken.
- Das Püree probieren. Sehr süße Erdbeeren brauchen oft kaum weitere Süße, bei säuerlichen Früchten passt noch ein halber bis ein Teelöffel Zucker oder Ahornsirup. Das Püree soll fruchtig bleiben und nicht wie Marmelade schmecken.
- Wer eine ganz glatte Schicht ohne Kerne möchte, streicht das Püree durch ein feines Sieb. Notwendig ist das nicht. Je 3 bis 4 Esslöffel Erdbeerpüree auf die beiden Gläser verteilen.
Matcha richtig anrühren
Matcha löst sich nicht wie löslicher Kakao auf. Das feine Pulver wird in Wasser aufgeschlagen und bleibt dabei leicht schwebend. Deshalb ist es sinnvoll, es zunächst mit wenig Wasser glatt zu rühren. Klümpchen fallen im fertigen Getränk sonst schnell auf.
- Das Matcha-Pulver durch ein kleines Sieb in eine Schale streichen. Dieser Schritt dauert nur kurz und macht die Mischung gleichmäßiger.
- Das Wasser auf etwa 80 °C abkühlen lassen. Nach dem Aufkochen sind dafür je nach Menge meist 5 bis 8 Minuten ausreichend. Kochendes Wasser ist nicht geeignet, weil Matcha dadurch deutlich bitterer schmecken kann.
- Etwa 40 ml warmes Wasser zum Matcha geben und mit dem Schneebesen zügig verrühren, bis keine trockenen Stellen mehr zu sehen sind. Dann das übrige Wasser dazugeben und 20 bis 30 Sekunden aufschlagen. Mit einem Matcha-Besen funktioniert eine schnelle Zickzackbewegung gut, mit einem kleinen Küchenbesen geht es ebenfalls.
Gläser füllen und servieren
- Je 4 bis 5 Eiswürfel auf das Erdbeerpüree geben. Das Eis kühlt das Getränk und hilft zugleich dabei, dass sich die Schichten langsamer vermischen.
- Die kalte Milch vorsichtig über das Eis in die Gläser gießen. Am besten bleibt am oberen Rand noch etwa 3 cm Platz.
- Den angerührten Matcha langsam über die Rückseite eines Löffels auf die Milch laufen lassen. So legt er sich zunächst als grüne Schicht obenauf.
- Sofort mit einem Strohhalm oder einem langen Löffel servieren. Vor dem Trinken kannst Du die Schichten leicht verrühren. Komplett gemischt schmeckt der Latte genauso gut, sieht aber natürlich nicht mehr geschichtet aus.
Welche Milch passt zum Erdbeer-Matcha-Latte?
Mit normaler Vollmilch wird der Strawberry Matcha Latte besonders rund und cremig. Fettärmere Milch funktioniert ebenfalls, schmeckt aber etwas leichter. Bei Pflanzendrinks ist ungesüßte Hafermilch eine unkomplizierte Wahl, weil sie eine milde Süße und eine weiche Konsistenz mitbringt. Auch Sojadrink passt gut, vor allem wenn Du ein proteinreicheres Getränk möchtest.
Mandel- oder Kokosdrink können ebenfalls verwendet werden, bringen aber einen deutlichen Eigengeschmack mit. Kokos harmoniert zwar mit Erdbeeren, rückt den Matcha geschmacklich etwas in den Hintergrund. Nimm bei gesüßten Drinks weniger Zucker für das Erdbeerpüree oder lass ihn zunächst ganz weg.
Praktische Tipps für klare Schichten
Die Schichten bleiben nicht dauerhaft getrennt, das ist bei einem Getränk mit Eis ganz normal. Für ein schönes Glas beim Servieren helfen trotzdem ein paar Kleinigkeiten. Das Erdbeerpüree sollte dickflüssig sein. Sehr wässrige Erdbeeren kannst Du mit 1 bis 2 Esslöffeln mehr Früchten ausgleichen, statt mehr Süßungsmittel zu nehmen. Die Milch muss gut gekühlt sein, und die Eiswürfel sollten erst kurz vor dem Füllen ins Glas kommen.
Gieße die Milch nicht direkt mit viel Schwung auf das Püree. Über Eiswürfel oder über einen Löffel läuft sie sanfter ins Glas. Auch beim Matcha lohnt sich ein langsames Eingießen. Wenn sich die Farben trotzdem etwas vermischen, ist das kein Fehler: Das Getränk wird dadurch nur schneller gleichmäßig kühl.
Matcha auswählen und dosieren
Für einen Latte brauchst Du keinen besonders teuren Matcha für die puristische Teezubereitung. Wichtig ist ein frisches, möglichst leuchtend grünes Pulver mit einem sauberen Duft. Sehr gelblicher oder stumpfer Matcha kann stärker bitter schmecken. Nach dem Öffnen sollte das Pulver gut verschlossen, trocken und vor Licht geschützt aufbewahrt werden.
Vier Teelöffel für zwei große Gläser ergeben einen klaren Matcha-Geschmack. Wenn Du Matcha noch nicht kennst oder es milder magst, beginne mit 3 Teelöffeln. Für eine kräftigere Variante kannst Du auf 5 Teelöffel erhöhen. Mehr Süße ist nicht zwingend nötig, denn die Erdbeerschicht bringt bereits einen süßen Gegenpol mit.
Variationen mit Erdbeeren
Das Grundrezept lässt sich ohne großen Aufwand anpassen. Für eine vanillige Note kannst Du eine kleine Prise gemahlene Vanille zu den Erdbeeren geben. Ein paar Basilikumblätter im Püree passen ebenfalls, wenn Du die kräuterige Seite des Matchas aufgreifen möchtest. Basilikum sparsam dosieren: Zwei kleine Blätter reichen für diese Menge aus.
Statt Erdbeeren funktionieren auch Himbeeren oder eine Mischung aus Erdbeeren und Himbeeren. Himbeeren sind säuerlicher und profitieren oft von etwas mehr Süße. Mit Mango wird der Latte deutlich tropischer und süßer; dann kannst Du den Zitronensaft im Püree weglassen. Bei allen Varianten bleibt die Zubereitung gleich.
Vorbereiten und aufbewahren
Das Erdbeerpüree kannst Du einige Stunden vorher zubereiten und abgedeckt im Kühlschrank lagern. Vor dem Einfüllen einmal umrühren, da sich etwas Saft absetzen kann. Den Matcha solltest Du dagegen erst unmittelbar vor dem Servieren anrühren. Er setzt sich nach einiger Zeit ab und verliert dann seine feine, luftige Oberfläche.
Fertig gemischter Strawberry Matcha Latte ist kein Getränk zum Aufbewahren. Das Eis schmilzt, die Erdbeeren verdünnen sich und der Matcha kann sich am Boden absetzen. Am besten bereitest Du nur die Menge zu, die direkt getrunken wird.
Häufige Fragen
Kann ich das Rezept warm zubereiten?
Ja, dann lässt Du die Eiswürfel weg und erwärmst die Milch nur bis heiß, aber nicht kochend. Das Erdbeerpüree kommt zuerst ins Glas, danach die warme Milch und zuletzt der Matcha. Die Schichten vermischen sich bei der warmen Variante schneller.
Warum schmeckt mein Matcha bitter?
Häufig ist das Wasser zu heiß oder die Menge Matcha für den eigenen Geschmack zu groß. Verwende Wasser mit etwa 80 °C und starte beim nächsten Mal mit etwas weniger Pulver. Auch älterer, schlecht gelagerter Matcha kann bitter und stumpf schmecken.
Kann ich Erdbeersirup statt Püree nehmen?
Das ist möglich, aber das Getränk wird deutlich süßer und weniger frisch. Mit Erdbeerpüree bestimmst Du Süße und Fruchtanteil selbst. Wenn es schnell gehen muss, reichen pro Glas 1 bis 2 Esslöffel Erdbeersirup.
Der Strawberry Matcha Latte ist am besten frisch, sehr kalt und nur so süß, dass Erdbeere und Matcha beide noch erkennbar bleiben. Damit eignet er sich gut für einen warmen Nachmittag oder als unkompliziertes Getränk, wenn gerade Erdbeeren im Haus sind.
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