Erdbeermarmelade mit Pep

Im Juni werden die ersten heimischen Erdbeeren reif. Sie schmecken oft besonders intensiv. Wer diese Köstlichkeit auch im Winter genießen will, verarbeitet sie am besten zu Marmelade. Das geht fix und unkompliziert. Den „Pep“ in diesem einfachen Rezept, bringen die 10% Walderdbeeren mit.

Die Erdbeeren sind eine Gattung in der Unterfamilie der Rosoideae innerhalb der Familie der Rosengewächse. Sie spielen schon seit der Steinzeit eine Rolle in der menschlichen Ernährung, erst mit der Einführung von amerikanischen Arten im 18. Jahrhundert entwickelte sich jedoch die Gartenerdbeere. Entgegen ihrem Namen zählt die Erdbeere aus botanischer Sicht nicht zu den Beeren, sondern zu den Sammelnussfrüchten. So, genug der Informationen – los geht’s.

Erdbeeren und Walderdbeeren

So wird’s gemacht:

1. 4 bis 5 saubere, unbeschädigte Gläser (mit kochend heißem Wasser ausspühlen) und Deckel bereitstellen.

Erdbeermarmelade kochen2. Die Erdbeeren vorsichtig waschen, das Grün entfernen. Wer die Marmelade stückig mag, gibt die Beeren mit dem Gelierzucker in einen Topf. Wer keine Stücke mag, zerdrückt die Erdbeeren mit einem Kartoffelstampfer oder zerkleinert sie mit einen Pürierstab.

3. Die Masse unter Rühren zum Kochen bringen und für 4 Minuten sprudelnd aufkochen lassen.

4. Nun via Gelierprobe prüfen, ob die Marmelade abgefüllt werden kann. Dazu einen Löffel Marmelade auf einen kleinen Teller geben, leicht pusten. Bilden sich kleine Falten, wird die Marmelade fest? Wenn ja, kann sie nun in die Gläser abgefüllt werden.

5. Gefüllte Gläser fest verschließen, auf den Kopf stellen und abkühlen lassen.

Zutaten:

900 Gramm Erdbeeren
100 Gramm Walderdbeeren
1000 Gramm Gelierzucker, (Verhältnis 1:1)

Hier kannst du dir ein Etikett für deine Erdbeermarmelade ausdrucken:

Erdbeermarmelade - Etikett

Walderdbeeren

Diesen Beitrag kannst du empfehlen, twittern oder pinnen“ - vielen Dank! Bildnachweise beachten!

Das könnte dich auch interessieren


Kornelkirschen-Marmelade selber machen

Kornelkirschen soll man lieber im fast überreifen, das heißt im schwarzroten Zustand ernten. Sie sind dann süßer, weicher und lassen sich viel besser pflücken. Auch die Steine lösen sich dann besser vom Fruchtfleisch der Kornellen. Die reifen Früchte verfügen über…


Quittengelee selber machen

Von Anfang Oktober bis in den November hinein haben Quitten Hochsaison. Diese traditionelle Frucht eignet sich sehr gut zum Kochen von Marmeladen und Gelees. Aber auch in herzhaften und süßen Speisen schmecken sie einfach nur wunderbar. Reife Quitten verströmen einen…