Die perfekte Pizza: Luftig, locker und leicht – Pizzateig Grundrezept, wie beim Italiener.

Für einen perfekten Pizzateig braucht es eigentlich nur wenige Dinge. Und zwar: Mehl, Wasser, Hefe und Salz. Einige Italiener nehmen für ihren Pizzateig etwas weniger Wasser, geben dann dafür aber etwas Weißwein zu. Du kannst den Teig für deine Pizza auch am Vortag vorbereiten und für ca. 10 Stunden im Kühlschrank gehen lassen, dann wird er besonders feinporig. Wer keinen eigenen Pizzaofen hat nutzt wie ich beim backen einen Pizzastein Amazon Eine tolle Sache, die perfekte Pizza gelingt wie beim echten Italiener, alles schön knusprig und eine praktische Pizzaschaufel war auch gleich mit dabei.

Für die perfekte Pizza – Pizzateig Grundrezept

Ich nehme dazu immer Mehl Typ 00. Diese Mehlsorte ist feiner als normales 405 Mehl und gibt dem Teig eine weiche Konsistenz. Typ 00 – Mehl gibt es in italienischen Feinkostgeschäften oder in einem gut sortierten Supermarkt. Als Alternative kannst du aber auch Weizenmehl Type 550 verwenden.

Pizzateig selber machen

Folgende Zutaten, für 4 Pizzen, werden benötigt:

– 500 g Mehl Amazon (Typ 00 oder Typ 550)
– 325 ml lauwarmes Wasser
– 20 g frische Hefe oder 7 g Trockenhefe
– 1 TL Salz (ca. 7 g)

Belag für meine Lieblingspizza:

– 2 x Büffelmozzarella Amazon a 125 g (wer ihn nicht mag, kann auch „normalen“ Mozzarella nehmen)
Tomaten (Cherrytomaten)
Sardellenfilets (Anchovis) Amazon
– grüne oder schwarze Oliven
– rote Peperoncini
– Koblauch, frisch
– Thymian, frisch
gutes Olivenöl

Los geht’s: Mehl und Salz eine große Schüssel geben, die Hefe in 325 ml lauwarmen Wasser auflösen und ebanfalls in die Schüssel geben. Nun alles mit einem Holzlöffel verrühren bis alles gut vermengt ist. Den Pizzateig auf eine bemehlte Fläche geben und kneten, kneten, kneten – mindestens 10 Minuten, bis er schön glatt und geschmeidig ist. Wird dir der Teig dabei zu fest, gib einfach etwas lauwarmes Wasser dazu. Ist er dir zu klebrig, gib noch etwas Mehl dazu.

Meine Lieblings- Sardellenfilets (Anchovis) Amazon kannst du bei Amazon ordern.

Im Anschluß den Pizzateig in 4 Teile teilen. Die Teigstücken und zu einem runden Fladen formen. Jetzt ein Brett oder Backblech mit Mehl, Hartweizengrieß oder geriebenen Semmelbrösel bestreuen und die Teigstücken darauf legen, mit einem feuchten Tuch abdecken und ca. 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen. Der Teig ist gut, wenn er wenigstens auf das Doppelte seines anfänglichen Umfangs aufgegangen ist.

Einen Pizzateig-Fladen auf eine bemehlte Fläche legen und mit der Faust in der Mitte vorsichtig eindrucken. Umdrehen und zu einer Scheibe formen. Achte bitte darauf, dass der Teig am Rand etwas höher steht.

Meine Lieblingspizza: Pizza mit Büffelmozzarella, Tomaten, Oliven, Peperoncini, Koblauch, Thymian, Sardellenfilets (Anchovis) und Olivenöl

Mit den Fingern aus dem Büffelmozzarella Stücke reissen und auf dem Pizzateig verteilen, rechne mit ca. 60 g je Pizza. Nun einige halbierte Cherrytomaten, Peperoncini, Knoblauch, Oliven und Thymian verteilen. Nun noch etwas Olivenöl und ab auf den Pizzastein, welcher bereits im 275 Grad heißem Backofen wartet. ca. 7 Minuten wird es nur dauern, dann ist die perfekte Pizza fast fertig.

Nimm die Pizza aus dem Ofen und verteile nach belieben 6 bis 8 Sardellenfilets (Anchovis) und nochmals etwas Olivenöl darüber – zack, fertig ist „Rolfs perfekte Pizza“.

Die Pizza und ihre Geschichte

Eine nur mit Olivenöl beträufelte, mit Tomatenscheiben und Basilikum oder Oregano belegte Pizza ist seit Mitte des 18. Jahrhunderts nachgewiesen, als Tomaten in Süditalien populär wurden. Da Pizza bei hoher Temperatur (zwischen 250 und 300 Grad) gebacken werden sollte, was in nur wenigen Haushalten möglich war, wurde die Pizza vorbereitet und ungebacken zum ortsansässigen Bäcker gebracht, bis ein eigener Handwerkszweig der Pizzamacher, der Pizzaiolo entstand, der den Pizzateig dann selbst herstellte und natürlich auch belegte.

Eine Pizza soll erstmals am 11. Juni 1889 in Neapel von Raffaele Esposito von der Pizzeria Brandi hergestellt worden sein, der beauftragt worden sein soll, König Umberto I. und seiner Gemahlin Margherita eine Pizza zu servieren. Diese soll er patriotisch mit Zutaten in den italienischen Nationalfarben belegt haben: Basilikum, Mozzarella und Tomaten. Diese Geschichte ist jedoch von Historikern widerlegt worden.

Königin Margherita ließ sich bereits vorher von jeweils anderen Pizzaiolos Pizza in den Palast bringen. Im Jahr 1880 erschien hierüber ein Zeitungsartikel auch in der Washington Post; aus einer Liste mit 35 verschiedenen Pizzabelägen wählte sie acht Sorten aus, die dann extra für sie gebacken wurden. Bei diesem Pizzabäcker handelte es sich aber nicht um Raffaele Esposito. Er war lediglich der einzige, der die Empfangsbestätigung des Hofes aufbewahrt hatte.

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Blick in die Pizzeria DI MATTEO

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