Kürbiscremesuppe vom Hokkaido-Kürbis

Foto: Hopsalka

Heute bereiten wir mal eine Kürbiscremesuppe vom Hokkaido-Kürbis zu. Kürbisse kann dann von September bis in den Dezember hinein geerntet werden. Sie sind aber im Allgemeinen eher frostempfindlich und sollten nur bei ca. 10 bis 15 Grad gelagert werden. Unversehrte Hokkaido-Kürbisse mit intaktem Stielansatz halten sich, bei kühler und trockener Lagerung, gar mehrere Monate. Deinen eigenen Hokkaido kannst du im Gewächshaus oder auf einer Fensterbank vorziehen, um ihn dann nach den letzten Spätfrösten in deinen Garten pflanzen zu können.

Kürbiscremesuppe, alles was du brauchst sind folgend Zutaten

500 Gramm Hokkaido-Kürbis (du kannst auch gern ganz „normalen“ Kürbis nehmen), etwas frischen Ingwer, 250 ml Apfelsaft, 250 ml Gemüsebrühe, eine Messerspitze Muskatnuss, eine Messerspitze Zimt, 100 Gramm Sahne und 2-3 Gewürznelken.

Zubereitet wird die Kürbissuppe wie folgt: Den Kürbis waschen, entkernen und, ohne zu schälen würfeln. Den Ingwer schälen und kleinschneiden. Den Kürbis und den Ingwer in einen Topf zusammen mit dem Apfelsaft und Gemüsebrühe zum Kochen bringen. Mit Salz, Muskat, Zimt und Nelken würzen Das ganze gute 15 Minuten kochen lassen, bis der Kürbis weich ist. Die Nelken aus dem Topf entfernen und den restlichen Inhalt des Topfes mit einem Pürierstab pürieren. Kurz vor dem Servieren die Sahne hinzufügen, einmal aufkochen lassen und mit etwas Salz abschmecken. Die Suppe auf Tellern anrichten. Creme Fraîche mit einem Esslöffel Wasser glatt rühren und damit auf der Suppe einen Strudel (siehe Foto) formen.

Kürbiscremesuppe vom Hokkaido-Kürbis mit Crème fraîche

Foto: Hopsalka

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Etwas Geschichte zum Hokkaido-Kürbis

Kürbisse wurden übrigens schon am Anfang des 16. Jahrhunderts von den Portugiesen nach Japan gebracht. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts kamen neue Kürbissorten aus Amerika hinzu. In Kanazawa versuchte der Gemüsezüchter Matsumoto Saichiro jahrelang, aus der Sorte Aizu-kuri-kabocha (会津赤川甘栗かぼちゃ) noch bessere Kürbisse zu züchten, was ihm dann letztendlich 1933 mit der Marktreife der heutigen Sorte Uchiki kuri (Hokkaido-Kürbis) gelang. Seit Mitte der 1940er Jahre ist die Sorte Uchiki kuri auch in Fachkreisen bekannt. Wie die Sorte schließlich zu dem Namen Hokkaido kam, ist allerdings leider unbekannt. Seit Anfang der 1990er Jahre werden Hokkaido-Kürbisse auch in ganz Europa angebaut und sind saisonal im Handel oder auf Wochenmärkten erhältlich.

Halloween – der Brauch, Kürbisse aufzustellen, stammt aus Irland

Halloween wurde ursprünglich nur in katholischen Gebieten der britischen Inseln gefeiert, dort vor allem in Irland, während die anglikanische Kirche am Tag vor Allerheiligen die Reformation feierte. Mit den zahlreichen irischen Auswanderern kam es in die Vereinigten Staaten und gehörte zum Brauchtum dieser Volksgruppe. Aufgrund seiner Attraktivität wurde es von vielen übernommen und entwickelte sich zu einem wichtigen Volksfest in den USA und Kanada. Der Brauch, Kürbisse aufzustellen, stammt aus Irland. Dort lebte einer Sage nach der Bösewicht Jack Oldfield. Dieser fing durch eine List den Teufel ein und wollte ihn nur freilassen, wenn er Jack ab sofort nicht mehr in die Quere kommen würde.

Nach Jacks Tod kam er aufgrund seiner Taten natürlich nicht in den Himmel, aber auch nicht in die Hölle, da er den Teufel reichlich betrogen hatte. Doch der Teufel erbarmte sich und gab ihm eine Rübe und ein Stück glühende Kohle, damit er durch das Dunkel wandern konnte. Der Ursprung des beleuchteten Kürbisses war also demnach eine beleuchtete Rübe, doch da in Amerika Kürbisse in großen Mengen zur Verfügung standen, höhlte man stattdessen einfach einen Kürbis aus. Dieser Kürbis war nun als „Jack O’Lantern“ bekannt. Um böse Geister abzuschrecken, schnitt man zusätzlich Fratzen in die Kürbisse, welche so vor dem Haus den Hof beleuchteten.

Wann feiert man Halloween – Termine bis 2020

Montag, den 31.10.2016
Dienstag, den 31.10.2017
Mittwoch, den 31.10.2018
Donnerstag, den 31.10.2019
Samstag, den 31.10.2020

Halloween Kürbis Schnitzvorlage

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Foto

© Illustrationen: freepik

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