Walnusspesto selber machen

Walnussbäume beginnen erst ab einem Alter von 5 bis 7 Jahren Früchte zu tragen. Dafür können sie über 100 Jahre lang geerntet werden! Erst ab dem vierten Jahrzehnt werden gute Erträge erzielt, die im hohen Alter dann aber wieder zurückgehen.

Ihren Siegeszug begann sie vor ca. 65 Millionen Jahren (im Tertiär). Es wird vermutet, dass sie in West- und Südanatolien die Eiszeiten überstand. Der Anbau der Echten Walnuss erfolgt in erster Linie wegen des Fruchtertrags. Da aber auch das Holz begehrt ist, wird seit Ende des letzten Jahrhunderts vermehrt versucht, den Baum forstwirtschaftlich zu nutzen.

Im sonnigen Kalifornien, dem Hauptanbaugebiet von Walnüssen, wird die dort heimische Schwarznuss mit der edlen Englischen Walnuss als Trieb veredelt. Denn das Klima in Kalifornien ist für das Wachstum ideal, denn die Blüten und noch jungen Hölzer sind sehr frostempfindlich. Im Central Valley mit seinen nährstoffreichen, tiefen Lehmböden, über 300 Sonnentagen im Jahr finden Walnüsse ideale Wachstumsbedingungen.

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Inhaltsverzeichnis:

Walnüsse enthalten viele Omega-3-Fettsäuren und jede Menge Eiweiß

Je nachdem, ob frisch oder getrocknet, haben Walnusskerne einen Fettanteil von 42 bis 62,5 Prozent, 11 bis 16 Prozent Eiweiß, 15 bis 23 Prozent Kohlenhydrate. Walnüsse verfügen über den höchsten Gehalt an Linolensäure (einer für das Herz gesunden Omega-3-Fettsäure) unter allen Nussfrüchten (7490 mg/100 g). Walnüsse sind cholesterinfrei und enthalten viele ungesättigte Fettsäuren. Walnüsse sind daher ideal für einen abwechslungsreichen und ausgewogenen Speiseplan. Sie zählen auch zu den nährstoffreichsten Lebensmitteln und liefern jede Menge Nährstoffe, die unser Körper benötigt, aber nicht selbst herstellen kann. Fazit: Walnüsse schmecken nicht nur gut, sondern liefern auch viele Vitamine und Mineralien und lassen sich leicht in unseren täglichen Speiseplan integrieren.

Zutaten für dein Walnusspesto

100 g Walnüsse, grob gehackt, 150 ml gutes Olivenöl, 30 g geriebener Parmesan, 1 EL Rosmarin, fein gehackt, 1 Knoblauchzehe, 1/4 TL, Meersalz, 500 g (für 2 Personen) Spaghetti oder Penne, Deko: frische Gartenkräuter und Wiesen-Schaumkraut

Wie du das Walnusspesto zubereitest

So, genug erzählt – jetzt wird „gekocht“. Heize den Backofen auf ca. 180° C vor. Die Walnüsse auf das Backblech legen und etwa 7 Minuten rösten (nicht aus dem Auge lassen). Danach wickle die noch warmen Walnüsse in ein Küchentuch und reibe kräftig, damit sich die „Haut“ von den Walnüssen löst. Nun die Walnüsse mit der Knoblauchzehe, dem fein gehackten Rosmarin, dem Parmesan und Meersalz in einen Mixer geben und grob „hacken“. Das Olivenöl währenddessen nach und nach zugeben. Dazu passen hervorragend „al dente“ Spaghetti (oder auch Penne). Bon Appetit.

Übrigens: Im Mai 2012 bestätigte nun auch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) den gesundheitlichen Nutzen von Walnüssen.

Walnusspesto an Spaghetti

Wiesenschaumkraut
Wiesen-Schaumkraut

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