Nudeln selbst gemacht – so gelingt’s

Nudeln selbst gemacht, eine einfache Anleitung

Jetzt mal ehrlich, gekaufte Pasta ist doch langweilig. Pasta selber machen, das geht ganz einfach. Gesiebtes Mehl in Form eines Vulkankraters aufbereiten und die Eier in die Mitte geben.

Nun die Eier vorsichtig mit kreisenden Bewegungen von innen nach außen im Mehl unterarbeiten und anschließend ordentlich kneten. Aber maximal 10 Minuten – knetest du zu lange, dann lösen sich die Eiweißketten, welche im Teig für Binung sorgen, wieder auf. Ist der Teig noch zu nass, dann gib noch etwas Mehl dazu – ist er zu trocken, dan gibt etwas Wasser hinzu indem du den Teig mit nassen Händen nochmals durchknetest. Stülpe nun über den Teig eine Schüssel und lass ihn für ca. 1 Stunde ruhen.

Inhaltsverzeichnis:

Nudeln selber machen

Nach der Ruhezeit den Teigball auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und mit der flachen Hand etwas breit drücken. Anschließend mit einem Nudelholz immer von der Mitte nach außen flach, ca. 1 mm – 2 mm ausrollen. Du kannst dazu natürlich auch eine klassische Nudelmaschine Nudelmaschine benutzen. Wer keine Lust zum kneten hat, kann sich auch einen Pastamaker Pastamaker zulegen.

Nun kannst du den Teig aufrollen (siehe ab Arbeitsschritt 4) und als „Räder“ aufschneiden. Die Räder aufrollen und etwas bemehlen. Jetzt brinst du einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum kochen und garst die Nudeln darin ca. 1 bis 2 Minuten. Du kannst jetzt, wie in Italien, die Nudeln, ein paar Salbeiblätter, etwas Butter und Kirschtomaten hinzugeben und in einer Pfanne mit einem kräftigen Schuß guten Olivenöl kurz anbraten – lecker! Bei uns in Westsachsen essen wir gern auch mal ein gebratens Täubchen dazu.

Pasta für 4 Personen:
400 g Mehl (Typ 405)
4 Eier

Pasta für 2 Personen:
200 g Mehl (Typ 405)
2 Eier

Nudeln selber machen – Schritt 1

Nudeln selbst gemacht

Nudeln selber machen – Schritt 2

Nudeln selbst gemacht

Nudeln selber machen – Schritt 3

Nudeln selbst gemacht

Nudeln selber machen – Schritt 4

Nudeln selbst gemacht

Nudeln selber machen – Schritt 5

Nudeln selbst gemacht

Nudeln selber machen – Schritt 6

Nudeln selbst gemacht

gebratene Taube an selbstgemachten Nudeln

Rezept: gebratene Taube an selbstgemachten Nudeln

gebratene Taube

Vorschlag: Entenklein an selbstgemachten Nudeln

Entenklein

Jetzt bist Du dran, Deine Unterstützung ist gefragt.

Hat dir der Beitrag "Nudeln selbst gemacht – so gelingt’s" gefallen?

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne

(2 Stimmen, Durchschnitt: 4,50 von 5)
loadingLoading...

Einfach die Anzahl der Sterne auswählen und anklicken. Herzlichen Dank für Deine Bewertung Danke


Das könnte dich auch interessieren


Marinierte Möhrchen

„Iss mal lieber die Möhrchen!“ – predigt Helge Schneider seit vielen Jahren schon. Gesagt, getan – jetzt kommt’s, Möhren haben nur sehr wenige Kalorien, stecken dafür voller Vitamine und gesunder Inhaltsstoffe. Das mit anderen Carotinoiden für die Farbe verantwortliche Beta-Carotin…


Rote Bete richtig zubereiten – ein gesundes, vielseitiges und beliebtes Wintergemüse.

Viele Jahre stand Rote Bete kulinarisch auf dem Abstellgleis. Seit wenigen Jahren aber erlebt dieses leckere Wintergemüse eine wahre Renaissance. Rote Bete ist fettarm, reich an Ballaststoffen und Antioxidantien, die freie Radikale in unserem Körper bekämpfen. Rote Bete hält eine…


Stockbrot mit Schinken und Kräutern

Als Stockbrot (auch Knüppelkuchen) wird eine Brotsorte bezeichnet, bei der der Teig, häufig ein Hefeteig, um einen Stock gewickelt über der Glut eines offenen Feuers gebacken wird. Dazu wird ein Ast eines nicht giftigen Baumes, wie zum Beispiel Äste eines…


Die Zwiebel – Königin der Küche

Mit welcher einfachen Zutat zaubert man schnell ein leckeres Gericht? Mit der italienischen Königin des Gemüses – der Zwiebel! Erstmal wird Feuer gemacht. Nach einer guten, halben Stunde wird ausreichend Glut vorhanden sein. Kurzum – in gut Minuten hast du…


Die perfekte Pizza: Luftig, locker und leicht – Pizzateig Grundrezept, wie beim Italiener.

Für einen perfekten Pizzateig braucht es eigentlich nur 4 Dinge. Und zwar: Mehl, Wasser, Hefe und Salz. Du solltest den Pizzateig für 24, 48 oder gar 72 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen, dann wird er besonders fein und lecker. Die…

Beitrag bewerten Rolf bei Instagram bei Pinterest merken