Rohe Pilze einfrieren?

Rohe Pilze einfrieren? Das ist kein Problem, wenn du nicht alle Pilze, die du vorrätig hast, auf einmal verbrauchen möchtest. Viele Pilzsammler werden sich im Herbst auf die Suche machen, in den heimischen Wald spazieren gehen und Pilze sammeln.

Hier gilt: Leg nur Pilze in deinen Korb, die du auch sicher bestimmen kannst (Wichtige Telefonnummern und Kontaktadressen findest du weiter unten auf dieser Seite)! Die Hauptsaison, in der die meisten Pilze wachsen, ist von Sommer bis Herbst. Besonders im Herbst, nach Regenfällen, wachsen die Pilze in den Wäldern prächtig.

Ein Pilzbuch Amazon zum Bestimmen kann dir dabei gute Dienste leisten. So, nun aber zum Thema Pilze einfrieren: Pilze gut putzen, kleinschneiden und anschließend gut 3-4 Stunden auf einem Tuch antrocknen lassen, jetzt vorsichtig in ein gefriergeeigneten Gefäß schichten und ab in den Gefrierschrank. So sind die Pilze etwa ein halbes Jahr lang haltbar und nach Bedarf einzeln entnehmbar. Wenn bei mir im Herbst all die leckeren Pilze auf den Tisch kommen, ist Rosenkohl natürlich auch meist mit dabei.

Bei Bedarf die Pilze jedoch nicht auftauen, sondern direkt in die heiße Pfanne oder Brühe geben, dann bleibt das wundervolle „Wald-Pilz-Aroma“ erhalten.

Wer sich nicht sicher ist, ob die gefundenen Pilze essbar sind oder eine akute Vergiftung melden will, kann sich an die weiter unten aufgeführten Nummern und Adressen wenden.

Abbildung: Pilze antrocknen

Abbildung: Pilze braten (Tipp: ein Paar Zwiebeln, Salz und Pfeffer dazu…)

Wichtige Notrufnummern, Telefonnummern und Kontaktadressen:

Deutschland:

Übersicht der regionalen Giftnotrufnummern, z. B. Landesberatungsstelle Berlin für Vergiftungserscheinungen, Tel. +49(0)30-19 240

Österreich:

Vergiftungsinformationszentrale, Tel. +43(0)1-406 43 43

Schweiz:

Tox-Zentrum, Tel. +41(0)44-251 51 51; Vergiftungs-Notruf: 145

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