Zwiebeln aus der Asche

Mit welcher einfachen Zutat zaubert man schnell ein leckeres Gericht? Mit der italienischen Königin des Gemüses – der Zwiebel! Erstmal wird Feuer gemacht. Nach einer guten, halben Stunde wird ausreichend Glut vorhanden sein.

Ungeschälte Zwiebeln, ja ungeschält, in die Glut legen und mit einem Glutbett ausreichend bedecken. Je nach größe der Zwiebeln etwa 20 bis 30 Minuten in der Glut ruhen lassen. In der Zwischenzeit Geschirr zum Anrichten bereitstellen. Die Zwiebeln aus der Asche nehmen, verbrannte Schale entfernen, vierteln und Anrichten. Darüber ein gutes Olivenöl, etwas Salz und Pfeffer – am besten noch warm genießen. Ein relativ schnell zubereitetes, leckeres Antipasti oder einfach mal für zwischendurch – Bon Appetit. Dazu passt wunderbar ein Pizzabrot mit Knoblauch und Olivenöl.

Zwiebeln aus der Asche – die Zutaten

Eine Feuerstelle mit ausreichend Glut
4 mittelgroße Zwiebeln, oder auch mehr
gutes Olivenöl
Salz
Pfeffer

IMG_9055

IMG_9064

Die Zwiebel und ihre Geschichte

Die Zwiebel ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und wird schon seit über 5000 Jahren als Gewürz- und Gemüsepflanze kultiviert. Bereits bei den alten Ägyptern wurden die Zwiebeln den Göttern als Opfergabe gereicht, waren ein Zahlungsmittel für die beim Pyramidenbau eingesetzten Arbeiter und wurden den Toten als „Lunchpaket“ für deren Reise ins Jenseits beigelegt. Davon zeugen unter anderem die im Grab des Tutanchamun gefundenen Reste von Zwiebeln. Eine über 4000 Jahre alte Keilschrift enthält Informationen über Zwiebelfeldern und im Codex Hammurapi wurden Zwiebelzuteilungen für die Armen festgelegt.

Schon bei den Römern zählten Zwiebeln zu den Grundnahrungsmitteln, vor allem bei den Armen Leuten. Römische Legionäre waren es auch, die die Zwiebel in Mitteleuropa verbreiteten. Sie wurden hier zu einer der am meisten verbreiteten Gemüsearten und durften auf keinem Tisch fehlen. Etwa ab Anfang des 15. Jahrhunderts begann man gezielt in den Niederlanden, vielfältige, in Form, Farbe und Geschmack unterschiedliche Sorten zu züchten.

Diesen Beitrag kannst du empfehlen, twittern oder pinnen“ - vielen Dank! Bildnachweise beachten!

Das könnte dich auch interessieren


Nudeln selbst gemacht – so gelingt’s

Jetzt mal ehrlich, gekaufte Pasta ist doch langweilig. Pasta selber machen, das geht ganz einfach. Gesiebtes Mehl in Form eines Vulkankraters aufbereiten, Eier, Olivenöl und Salz in die Mitte geben. Nun die Eier vorsichtig von innen nach außen im Mehl…


Frische Tomaten einkochen

Im Schnitt isst jeder Deutsche ca. 20 kg Tomaten im Jahr. Davon wird fast die Hälfte als frische Tomaten verzehrt. Nur 6 % der in Deutschland vermarkteten Tomaten werden auch im Inland produziert. Weltweit gibt es mehr als 3000 Sorten…


Bestes Olivenöl der Welt – 2017

Die Gewinner für 2017 stehen noch nicht fest! Wer in der Zwischenzeit hochwertiges Olivenöl kaufen möchte, sollte auf die Bezeichnung „nativ extra“ achten. Denn es unterliegt besonderen Geschmacks- und Geruchsvorgaben, worauf ich am Ende der Seite noch einmal kurz eingehe.…


Avocado an Hüttenkäse

Avocado – gesund und lecker! Die Avocadofrucht, eigentlich eine Beere, ist birnenförmig bis oval, je nach Art ist ihre ledrige Außenschale mittel- bis dunkelgrün (was ihr den Namen Alligatorbirne eingebracht hat); im Inneren befindet sich ein Kern, der etwa golfballgroß…


Pizzabrot mit Knoblauch und Olivenöl

Ein Pizzabrot ist immer etwas leckeres für vorher, nachher oder zwischendurch. Ein Traum zu frischem Salat, Antipasti, zum bloßen Hunger stillen oder einfach zu einem gemütlichen Glas Wein oder Bier. Die traditionelle Pizza soll in Neapel erfunden worden sein und…