Zwiebeln aus der Asche

Mit welcher einfachen Zutat zaubert man schnell ein leckeres Gericht? Mit der italienischen Königin des Gemüses – der Zwiebel! Erstmal wird Feuer gemacht. Nach einer guten, halben Stunde wird ausreichend Glut vorhanden sein.

Ungeschälte Zwiebeln, ja ungeschält, in die Glut legen und mit einem Glutbett ausreichend bedecken. Je nach größe der Zwiebeln etwa 20 bis 30 Minuten in der Glut ruhen lassen. In der Zwischenzeit Geschirr zum Anrichten bereitstellen. Die Zwiebeln aus der Asche nehmen, verbrannte Schale entfernen, vierteln und Anrichten. Darüber ein gutes Olivenöl, etwas Salz und Pfeffer – am besten noch warm genießen. Ein relativ schnell zubereitetes, leckeres Antipasti oder einfach mal für zwischendurch – Bon Appetit. Dazu passt wunderbar ein Pizzabrot mit Knoblauch und Olivenöl.

Inhaltsverzeichnis:

Zwiebeln aus der Asche – die Zutaten

Eine Feuerstelle mit ausreichend Glut
4 mittelgroße Zwiebeln, oder auch mehr
gutes Olivenöl
Salz
Pfeffer

Die Zwiebel und ihre Geschichte

Die Zwiebel ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und wird schon seit über 5000 Jahren als Gewürz- und Gemüsepflanze kultiviert. Bereits bei den alten Ägyptern wurden die Zwiebeln den Göttern als Opfergabe gereicht, waren ein Zahlungsmittel für die beim Pyramidenbau eingesetzten Arbeiter und wurden den Toten als „Lunchpaket“ für deren Reise ins Jenseits beigelegt. Davon zeugen unter anderem die im Grab des Tutanchamun gefundenen Reste von Zwiebeln. Eine über 4000 Jahre alte Keilschrift enthält Informationen über Zwiebelfeldern und im Codex Hammurapi wurden Zwiebelzuteilungen für die Armen festgelegt.

Schon bei den Römern zählten Zwiebeln zu den Grundnahrungsmitteln, vor allem bei den Armen Leuten. Römische Legionäre waren es auch, die die Zwiebel in Mitteleuropa verbreiteten. Sie wurden hier zu einer der am meisten verbreiteten Gemüsearten und durften auf keinem Tisch fehlen. Etwa ab Anfang des 15. Jahrhunderts begann man gezielt in den Niederlanden, vielfältige, in Form, Farbe und Geschmack unterschiedliche Sorten zu züchten.

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