Spargel in aller Munde

Dank milder Temperaturen kann in diesem Jahr der Spargel schon früh geerntet werden. Spargel enthält nicht nur wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamin C, Vitamin E und einige B-Vitamine (wichtig für unser Nervensystem) sonder er liefert auch sehr wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Phosphat.

Übrigens: Die im Spargel enthaltene Asparaginsäure regt die Nierenfunktion an und treibt uns deshalb öfter mal in Richtung Toilette.

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Inhaltsverzeichnis:

Warum gibt es Spargel in verschiedenen Farben?

Ausschlaggebend für die Farbe ist der Zeitpunkt der Ernte. Der weiße, erhält seine „weiße Farbe“, weil er vor der Sonne geschützt in Erdwällen unter dem Boden wächst. Er wird bereits gestochen, sobald sich die Erdoberfläche leicht hebt und bevor er mit dem Sonnenlicht in Berührung kommt. Den violetten Spargel schätzen viele wegen seines feinen, leicht kräftigen Geschmacks. Er wird gestochen, wenn er die Erdoberfläche schon ein wenig durchbrochen hat. Ohne Erdwall und über der Erde wächst der Grünspargel. Da er dem Sonnenlicht ausgesetzt ist, setzt die Fotosynthese ein und der Spargel wird bekommt dadurch seine schöne, grüne Farbe.

Woran erkenne ich eigentlich frischen Spargel?

Frischen Spargel erkennst du an den geschlossenen Spitzen. Die Stangen müssen prall und glänzend aussehen und fest sein. Die Enden sollten nicht trocken, bräunlich oder gar hohl sein. Unser Tipp: Reibe die Stangen gegeneinander. Quietscht der Spargel leicht, ist er frisch. Am besten kaufst du Spargel, der aus deiner Region stammt. Auf vielen Wochenmärkten verkaufen Spargelbauern ihre frische Ware, die am Vortag frisch gestochen wurde.


Foto: HLPhoto / FOTOLIA

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Wie koche ich Spargel am besten?

Den Spargel immer von oben nach unten schälen, den Grünen nur dünn am Ende etwas ausputzen. Je nach Stärke werden weiße oder violette Stangen 10 bis 20 Minuten in Wasser mit etwas Salz, Zucker und Butter gekocht. Tipp: Etwas Zitronensaft sorgt dafür, dass der Spargel schneeweiß wird. Grüner Spargel braucht nicht ganz so viel Zeit. Spargel sollte nicht ganz weich, sondern „al dente“ serviert werden. Der bekannte Gabeltest zeigt, wann er gar ist: Eine Stange auf eine Gabel legen. Biegt sie sich leicht, ohne herunterzuhängen, ist er optimal.

Welche Beilagen passen gut zum Spargel?

Klassische Beilagen zu Spargel sind neben neuen Kartoffeln roher oder gekochter Schinken. Für Vegetarier eignet sich Rührei von glücklichen Hühnern. Wer mag, serviert auch gerne mal gedünsteten Lachs, Bachsaibling oder ein deftiges Schnitzel dazu. Als Soße passt hervorragend zerlassene Butter oder eben die klassische Sauce hollandaise. Was wird dazu getrunken? Zum klassischen „Spargel-Schinken“ gilt – je würziger der Schinken, umso kräftiger kann der Wein dazu ausfallen.

Wie kann ich Spargel lagern?

In ein feuchtes Geschirrtuch gewickelt hält sich ungeschälter Spargel gute zwei Tage im Gemüsefach deines Kühlschranks. Grüner Spargel lagert am besten stehend in Wasser. Das Einfrieren ist auch kein Problem, dazu den gewaschenen und geschälten Spargel am besten gleich portionsweise in Gefrierbeutel verpacken und einfrieren. Spargel zählt übrigens zu den nitratarmen Gemüsesorten und kann deshalb nach dem Kochen wieder bedenkenlos aufgewärmt werden.

Auf geht’s, zum nächsten Wochenmarkt – frischen Spargel kaufen.

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